ECO:DIGIT im Online-Magazin RESET
Im Rahmen des Dossiers „Digital und grün – Lösungen für eine ökologische und faire Digitalisierung“, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird, sprachen wir mit dem Online-Magazin RESET über die Herausforderungen und Lösungsansätze unseres Projekts ECO:DIGIT.
Im Rahmen des Dossiers „Digital und grün – Lösungen für eine ökologische und faire Digitalisierung“ (gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, DBU) hat unsere Kollegin Teresa Zeck (Gesellschaft für Informatik) mit Benjamin Lucks von RESET über unser Projekt ECO:DIGIT gesprochen. In seinem kürzlich auf reset.org veröffentlichten Artikel beleuchtet Lucks, wie komplex die Lebenszyklusanalyse moderner Software ist und warum sie heute weit über lokale Geräte hinausgeht.
Im Artikel erklärt Teresa Zeck den Lösungsansatz von ECO:DIGIT so: „Wir verbinden Software-Nutzung mit Umweltfaktoren – von Energieverbrauch über Elektroschrott bis hin zu Wasser- und Rohstoffverbrauch.“ Besonders herausfordernd ist dabei die Allokation von Ressourcen in Cloud- und Edge-Computing-Umgebungen, wo Rechenleistung oft geteilt wird.
Ein konkretes Beispiel, das im Artikel genannt wird: Während Microsoft Office 1989 noch lokal lief, muss heute die Ökobilanz der Cloud-Version auch Rechenzentren, Datenübertragung und Netzwerkinfrastruktur einbeziehen. ECO:DIGIT nutzt dafür „digitale Zwillinge“ der Software, um Prognosen zu Energieverbrauch und Umweltauswirkungen zu erstellen – ein Ansatz, der auch für KI-Systeme relevant wird.


