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Standardisierung als Treiber für nachhaltige Software

Wie misst man die Ökobilanz von KI? Wie gestaltet man digitale Dienstleistungen ressourcenschonend? Im ECO:DIGIT-Projekt arbeiten wir an Standards, die Nachhaltigkeit in der IT messbar und vergleichbar machen.

Im Rahmen des ECO:DIGIT-Projekts haben wir uns an nationalen und internationalen Standardisierungsvorhaben beteiligt. Dazu gehörte die Mitwirkung an der Entwicklung des ISO-Standards „EcoDesign of Digital Services“, der im März 2026 veröffentlicht wurde: ISO EcoDesign of Digital Services.

Zusätzlich engagieren wir uns im DIN-Arbeitsausschuss NA 043-01-08 AA „Ressourceneffiziente Software und Künstliche Intelligenz“. Hier arbeiten wir mit Expert*innen aus Industrie, Zivilgesellschaft und Wissenschaft an der Definition von Metriken und Methoden, um die Ressourceneffizienz von Software und KI-Systemen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu messen und zu vergleichen.

Warum ist Standardisierung wichtig?
Standardisierung schafft die Grundlage, um Nachhaltigkeit in der digitalen Welt messbar und vergleichbar zu machen. Nur durch einheitliche Methoden und klare Kriterien lassen sich Fortschritte transparent darstellen und Vertrauen in die Ergebnisse schaffen. Ohne solche Standards bleibt Nachhaltigkeit oft ein Nischenthema – mit ihnen wird sie zur gemeinsamen Verantwortung und zu einem Wettbewerbsvorteil. Gleichzeitig senken standardisierte Ansätze Kosten, reduzieren Risiken und fördern Innovation, sodass nachhaltige Praktiken breiter eingesetzt werden können.

Beteiligung erwünscht
Standardisierung lebt von aktiver Mitgestaltung.

  • Informieren Sie sich über Möglichkeiten zur Mitarbeit in Standardisierungsgremien wie DIN oder ISO: Weitere Informationen.
  • Für eine direkte Mitarbeit im Arbeitsausschuss wenden Sie sich bitte an Amelie Buss (amelia.buss@din.de) 

 

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